Foodfact – frische Minze

Minze Frische Minze ist nicht nur lecker in selbstgebühten Tees oder im altbekannten Pfeffi, sondern wird auch als Garnitur zum Essen oder als eigenständiges Gewürz verwendet. Zu kaufen gibt es sie eigentlich in jedem gut geführten Obst/Gemüse Geschäft und auch beim Asiaten als Thai Minze erhältlich.

Geschichte:

Nach eine Legende wurde die griechische Nymphe Mentha, Geliebte des Hades von Persephone in wilder Eifersucht zerrissen; als duftendes Kraut von der eifersüchtigen Göttin Proserpina in eine Pflanze verwandelt, erschien ihr Leib wieder auf der Oberwelt.

Erste konkrete Überlieferungen stammen aus China. Die Ägypter haben etwa 1 000 v. Chr. in den Gräbern Kränze hinterlassen, in denen sich auch Minze fanden.

Minzen werden schon sehr lange in Gärten angebaut. 812 schrieb Karl der Große bereits vier Minzearten für den Anbau in Gärten in seinem Reich vor: Polei-Minze (Mentha pulegium), Wasser-Minze (Mentha aquatica), Ähren-Minze (Mentha spicata) und Ross-Minze (Mentha longifolia).

Wirkstoffe:
Wesentlicher Bestandteil des zu zwischen 0,5 und 4 % enthaltenen ätherischen Öles ist Menthol und Methylacetat, daneben Cineol, Jasmon, Pinen, Cadinen, Menthofuran.
Durch Wasserdampfdestillation wird Minzöl gewonnen; dieses enthält 50 – 86% 1-Menthol (Pfefferminzcampher), 7 – 25 % Menthon sowie Menthenon, Cineol, Terpene, Terpenalkohole und -aldehyde.
Alle genannten Werte sind abhängig von Art, Sorte, Standort, Klima und Saatgut.

Verwendung

Gesundheit:
Pfefferminzöl zur Schmerzlinderung bei Kopfschmerzen, Erkältung, entzündungshemmend, krampf- und schleimlösend.
Tee: Krampflösend, beruhigend; im Sommer eiskalt sehr erfrischend.
Minztee:
2 TL schwarzer Tee
4 EL gehackte Minze
Tee und Minze in einem l kochendem Wasser 5 Minuten ziehen lassen, durch ein Sieb gießen; jeder süßt mit Zucker oder Honig nach seinem Geschmack.
Badezusatz: Hautreinigend.

Gebrauch:
Industriell: Likör und Essig. Wird in Bitterlikören, z.B. Crème de Menthe, verwendet.
Das aus den Blättern gewonnenen Öl wird zu Mundwasser, Likören und Bonbons (Kaugummi) verwendet).
Verwendungs- und Handelsform: Blätter, frisch und getrocknet.
Geschmack: Pfefferminz hat einen charakteristischen frischen, fast pfeffrigen Geschmack.

In der Küche:
Lamm, Wild, Soßen, Süßspeisen, Sorbets. Alle Obstsalate – heimische oder exotische – bekommen durch Minze ein apartes Aroma.
Kräuterverträglichkeit: verträgt sich nur mit sehr stark aromatischen Kräutern wie Knoblauch oder Thymian.

Rezeptideen (falls ihr konkret etwas sucht oder Rezept braucht, lasst es mich wissen):
Melonen-Minze-Salat
Englische Mint-Sauce
Minz-Sorbet
Karotten mit Minze
Apfel-Minz-Chutney

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